Auch heuer wurden bei der jährlichen Ablesung der Wasserzähler bei einigen Wasserabnehmern ungewöhnlich hohe Verbrauchsmengen festgestellt. Im Rahmen weiterer Überprüfungen zeigte sich, dass die Ursachen meist in Schäden an der Hausinstallation lagen. Unentdeckte Rohrleckagen zum Gartenwasser, defekte Heizungssicherheitsventile sowie undichte Toilettenspülkästen führten teilweise dazu, dass im Vergleich zu den Vorjahren mehr als die doppelte oder sogar dreifache Wassermenge verbraucht wurde – oft unbemerkt über einen längeren Zeitraum.
Aufgrund dieser sich jährlich wiederholenden Erfahrungen empfiehlt die Alto-Gruppe allen Kunden – sowohl Hausbesitzern als auch Mietern – dringend, den Stand des Trinkwasserzählers regelmäßig, mindestens jedoch einmal monatlich, zu überprüfen. Eine kurze Kontrolle hilft festzustellen, ob der gemessene Verbrauch plausibel ist oder ob möglicherweise ein Leck in der Hausinstallation vorliegt.
Auffällige Anzeichen für einen Defekt sind beispielsweise ein sich ständig drehendes Zählrad, obwohl keine Verbrauchsstelle genutzt wird, oder ein im Vergleich zur letzten Überprüfung nicht nachvollziehbarer Mehrverbrauch. Als Richtwert gilt ein durchschnittlicher Jahresverbrauch von etwa 40 Kubikmetern Wasser pro Person, was einem täglichen Verbrauch von rund 120 Litern entspricht.
Durch den regelmäßigen Vergleich der Zählerstände lassen sich Unregelmäßigkeiten frühzeitig erkennen. Wer feststellt, dass der Wasserzähler weiterläuft, obwohl kein Wasser entnommen wird, sollte der Ursache umgehend nachgehen. So können größere Wasserschäden, unnötige Kosten und Ressourcenverschwendung vermieden werden. Eine einfache, regelmäßige Kontrolle trägt somit aktiv zum Werterhalt der Immobilie und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser bei.