Die Gemeinde Vierkirchen beabsichtigt, in der Asbacher Straße einen Teilabschnitt zu asphaltieren, in dem zuvor eine Kanalsanierung durchgeführt wurde. In diesem Zusammenhang hat die Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Alto-Gruppe beschlossen, die dort verlaufende Trinkwasserleitung zu erneuern und den Auftrag an eine Vertragsfirma zu vergeben.
Die bestehende Graugusswasserleitung aus den 1960er-Jahren mit der Dimension DN 100 ist mittlerweile sehr schadensanfällig und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Zugleich soll in einem großen Streckenbereich die Dimension zugunsten der Versorgungssicherheit vergrößert werden.
Ab Februar 2026 beginnt die beauftragte Firma Seel aus Berg im Gau mit der Neuverlegung einer HDPE-Trinkwasserleitung im fortlaufenden offenen Rohrgraben. Nach den obligatorischen und erfolgreich durchgeführten Druck- und Wasserproben erfolgt der Umschluss der jeweiligen Grundstücksanschlussleitungen. Die Techniker des Zweckverbandes werden hierzu rechtzeitig Kontakt mit den betroffenen Grundstückseigentümern aufnehmen.
Für die Dauer der Arbeiten ist eine Vollsperrung der Asbacher Straße erforderlich, da die zwingend einzuhaltenden Sicherheitsabstände zum fließenden Verkehr nicht gewährleistet werden können. Die Erreichbarkeit der Grundstücke im Baubereich wird zeitweise eingeschränkt sein, bleibt jedoch grundsätzlich jederzeit möglich. Der Busverkehr wird – wie bereits bei der Kanalsanierung – umgeleitet, die Haltestelle entsprechend verlegt.
Der Abschluss der Wasserleitungsbauarbeiten ist für April vorgesehen, sofern ein reibungsloser Baufortschritt gewährleistet ist. Im Anschluss daran erfolgt die Straßensanierung. Hierüber wird die Gemeinde Vierkirchen gesondert informieren.
Die Anlieger der betroffenen Abschnitte werden rechtzeitig nochmals über eventuell notwendige Wassersperrungen informiert. Die beauftragte Baufirma sowie der Zweckverband sind bemüht, die Beeinträchtigungen auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Dennoch kann es vereinzelt zu kurzen Versorgungseinschränkungen kommen, die nicht immer mehrere Tage im Voraus planbar sind.

Baustelle mit gelagerten Wasserleitungsrohren und ein Radlader